Die Grundlagen
Bügelperlen sind winzige Plastikröhrchen, meist 5 mm im Durchmesser, die du auf einer Steckplatte zu einem Pixelmuster anordnest. Ein kurzer Zug mit dem Haushaltsbügeleisen schmilzt sie gerade so weit, dass sie verschmelzen. Nach dem Abkühlen hast du ein flaches, stabiles Werk zum Aufhängen, Kleben oder Tragen. Bitbead behandelt jede Perlenposition wie ein einzelnes „Pixel“ — genau so, wie man bei einem Sprite in einem Retro-Videospiel denken würde.
Größen und Formen
Es gibt drei gängige Perlengrößen: • Mini (2,6 mm) — die höchste Detailtiefe, aber knifflig für Anfänger. • Midi (5 mm) — mit Abstand am beliebtesten und bei jeder Marke vorrätig. • Maxi (10 mm) — Spielzeuggröße, prima für jüngere Kinder. Bitbead ist standardmäßig auf Midi kalibriert: Eine 29×29-Steckplatte ergibt damit ein fertiges Stück von rund 14,5 cm im Quadrat.
Kernmarken und regionale Farbsysteme
Perler, Hama, Artkal und MARD decken die wichtigsten internationalen und chinesischen Workflows ab, während COCO 291 weiterhin als chinesisches Codesystem für Mini-Perlen genutzt wird. Bitbead bringt all diese Paletten mit. Wähle das Codesystem, das dein Material oder dein Händler nutzt — der Generator empfiehlt dann nur Farben aus dieser Palette.
Was du brauchst
Über die Perlen hinaus: eine Steckplatte (das Kunststoffraster, das die Perlen beim Arbeiten hält), Back- oder Bügelpapier (damit das Eisen den Kunststoff nicht direkt berührt), ein normales Haushaltsbügeleisen und eine Pinzette, wenn du sauber und zügig arbeiten willst. Die Anschaffung liegt meist unter 20 Euro — das günstigste Pixel-Art-Hobby der Welt.